Erstes Interview mit HR und Abteilungsleitung. Standard Vorstellung zur Person, Unternehmen und Position. Es gab eine Möglichkeit zu Rückfragen. Ich wollte näheres zum Aufgaben und Position wissen, wurde aber von der Abteilungsleitung auf die Möglichkeit im zweiten Gespräch verwiesen. Zum Unternehmen und Benefits habe ich nichts erfragt, weil es online ausreichend Infos dazu gibt.
Terminabsprache zur Einladung zum Gespräch Vorort kam per Mail, wurde von mir bestätigt und mit Rückfragen zur Anfahrt. Es kam eine Bestätigung mit den Teilnehmern und Termin und die Info, dass ich mich bei Ankunft am Empfang melden soll. Also hier wurden auch schon meine Fragen nicht korrekt beantwortet.
Das zweite Gespräch fand Vorort mit Abteilungsleitung und Facharbeitern ohne die Anwesenheit vom HR statt. Ich wurde vorher informiert, wer dabei sein wird, aber das scheint eher Optional für sie gewesen zu sein. Teilweise waren andere Leute anwesend oder auch nicht pünktlich, weil vorher anderes noch erledigt werden musste. Es sollte scheinbar eine Case-Study von mir vorher gelöst und präsentiert werden. Davon wusste ich nichts, weil die Info bei mir nie ankam. Beim Gespräch wurde viel technisches erfragt. Teilweise zur Rolle und teilweise, das deutlich über die Verantwortung des Systems Engineers hinausgeht. Es ging um Schrauben am Gerät und Lasern, R&D von Geräten und Komponenten und Field Service Engineering beim Kunden. Das hat wenig mit der Schnittstellenposition eines System Engineers zu tun. Neben mir waren zeitweise 4-5 Leute anwesend, die einer nach dem Anderen ihre Fragen losgeworden sind, die ich beantworten musste. Nach etwas über 1,5 Stunden hat man das Gespräch beendet und ging es zur Besichtigung der Halle mit den Anlagen. Davor hätte ich gerne meine Fragen gestellt, aber ich habe nicht die Möglichkeit bekommen. Aber aus den Fragen wurde mir bewusst, in welche Richtung die Position und Aufgaben gehen. Neutral: ich habe zu Beginn des Gespräches etwas zu trinken angeboten bekommen. Ein Schluck vorher und austrinken am Ende meines halben Glases mit Wasser waren mir vergönnt. Negativ: ich habe mir die Zeit zur Anreise genommen und bin im Verhör mit 4-5 Leuten. Dann kann die Abteilungsleitung auch so respektvoll sein und das Smartphone während der reservierten 2 Stunden zur Seite legen.
Später kam ein Anruf vom HR und Fragen zur fehlenden Case-Study und Fragen, ob ich mich nicht gewundert habe, dass meine Fragen nicht beantwortet wurde und ob ich meine Fragen Vorort nicht stellen konnte. Ja, ich habe mich gewundert, aber ich weiß mit Problemen umzugehen. Wenn es heißt, dass ich mich bei Ankunft Vorort am Empfang melden soll, dann akzeptiere ich die halbe Antwort und schaue mit das "Problem" Vorort an. Es ist nichts neues, dass man zum Parkplatz fährt, an der Schranke sich am Empfang meldet und sagt, dass man einen Termin hat. Musste das Rad hier neu erfunden werden? Gewisse Strukturen und Prozesse sind normal und verbreitet. Weiter wurden meine Fragen im ersten Gespräch nicht beantwortet und auf später verwiesen. Wieso soll ich jetzt mehr erwarten und um mehr Details bitten? Struktur scheint vom Start-Up zur AG nicht gekommen zu sein. Das Gespräch Vorort habe ich als in Ordnung beschrieben, weil es durch pausenlose Fragen wie ein Verhör war. Bei den Fragen, die ich noch offen hatte, war ein weiter oder beenden des Prozesses nicht zu sagen. Es war in Ordnung. Aber wenn eine Person den Job von Systems Engineering, R&D Engineering und Field Service Engineering machen soll, dann sollte mehr beim Gehalt drin sein.