Diese Managementchance in Bonn wurde durch einen auf Erfolgsbasis arbeitenden Headhunter (TXT International) in Argentinien an mich herangetragen. Das hätte wahrscheinlich mein Misstrauen wecken sollen. Die Kommunikation vermittelte während des gesamten Ablaufs einen aufgesetzten und unpersönlichen Eindruck.
Ich verschwendete mehr als sieben Arbeitstage im Laufe mehrerer Monate. Angefangen von der Bereitstellung beruflicher Referenzen für den Headhunter im Vorfeld meiner Vorstellung bei DHL, Hin- und Rückreisen nach Bonn für zahlreiche Bewerbungsgespräche vor Ort bis hin zur Vorbereitung und Lieferung von Präsentationsfolien mit „Ideen“ und unzähligen Telefonaten/E-Mails mit TXT.
Während der Bewerbungsgespräche bekam ich den Eindruck interner Diskrepanzen bezüglich der Aufgaben/Erwartungen für die Position. Jeder der Gesprächspartner schien eine unterschiedliche Vorstellung von dem Job zu haben.
Nach einer vierwöchigen Funkstille musste ich selbst von TXT Informationen über die Entscheidung einfordern.
Und bekam daraufhin lediglich ein einzeiliges E-Mail, dass sie sich für einen anderen Kandidaten entschieden hatten.
In Anbetracht dessen, wie der Bewerbungsprozess verlief, erweisen sich DHLs Werte, „Respekt und Resultate“, ganz klar als reines Wunschdenken.